Glühwein-Guide 2026: von klassisch bis Feuerzange
9. September 2026
Glühwein ist nicht gleich Glühwein: Zwischen dem klassischen roten aus Trockenbeerenmischung und einem handwerklich angesetzten Winzerglühwein liegen Welten. Immer mehr Stände setzen auf Qualität – mit Spätburgunder von der Ahr, eigener Gewürzmischung und ohne zugesetzten Zucker.
Wer es besonders mag, greift zur Feuerzangenbowle: Über dem Kessel karamellisiert ein in Rum getränkter Zuckerhut und tropft langsam in den Glühwein. Auf vielen Märkten wird das Abbrennen zur kleinen Show – in Aachen etwa flambiert die Glühweinhütte Kläschen jede volle Stunde.
Auch alkoholfrei muss niemand frieren: Kinderpunsch auf Apfel- und Traubensaftbasis, heißer Eierpunsch oder weißer Glühwein aus Riesling sind längst feste Größen im Sortiment. Achte auf das Becherpfand – meist zwischen zwei und drei Euro – und darauf, ob dein Stand Kartenzahlung anbietet.
Unser Rat: Probiere dich durch, aber langsam. Der beste Glühwein ist der, den man in Ruhe trinkt – mit Blick auf den beleuchteten Dom und einer Printe in der Hand.